Bild: „Christophorus trägt das Jesuskind“, Konrad Witz, ca. 1440, Kunstmuseum Basel

Für viele Menschen ist klar: Das Christentum kann sich in der Gegenwart nur dann entwickeln, wenn es über eine einfache, lebendige und wirklichkeitsnahe Spiritualität verfügt. Die christliche Mystik ist eine besondere Quelle für eine Spiritualität in unserer Zeit. So wird der Kurs vor allem Texte von Frauen und Männern vorstellen, die vom 13. Jahrhundert an bis in die Zeit der Reformation in Basel und am Oberrhein eine innere Spiritualität pflegten und lehrten. Die Biographien werden vorgestellt und die jeweiligen Texte vorgestellt und gelesen. Aber nicht nur in Texten und Büchern hat diese mystische Spiritualität ihre Spuren hinterlassen. Vielleicht ist sie noch intensiver in Bilder und Darstellungen erlebbar, die ebenfalls den Weg einer Herzensfrömmigkeit eröffnen.

U.a. werden die Werke Mechthilds von Magdeburg (1207 – 1282), Johannes Tauler (1300-1361) und der sog. «Gottesfreunde vom Oberrhein» vorgestellt und besprochen. Aber auch einige Werke des Basler Malers Konrad Witz (14-1461) ermöglichen den Zugang  zur christlichen Mystik.

Die gemeinsame Arbeit im Kurs wird die geschichtliche Hintergründe berücksichtigen.

Die Interessen und Fragen der TeilnehmerInnen werden in den Ablauf integriert. In einer heiteren Atmosphäre sollen – ohne weitere Voraussetzungen – die vielfältigen Formen christlicher Spiritualität bedacht werden.

Gesprächsleitung: Michael Bangert; michael.bangert@ckk-bs.ch
PD Dr. theol. (Pfarrer Predigerkirche Basel, Gastdozent im OFFLine-Team)

Jeweils Montags, 15-17 Uhr in der Titus Kirche

Daten: https://offline-basel.ch/wp-content/uploads/2020/07/Mystische-Spuren-eins.pdf