Am Mittwoch, 20. November um 20 Uhr laden Monika Hungerbühler, katholische Theologin, Co-Leitung OKE und Monika Widmer Hodel, reformierte Pfarrerin, Co-Leitung OFFLine gemeinsam mit weiteren Frauen und Frauenorganisationen ein zu einem politischen FrauenNachtGebet in die OFFENE KIRCHE ELISABETHEN.

“Ich bin nicht frei, solange noch eine einzige Frau unfrei ist, auch wenn sie ganz andere Ketten trägt als ich.” (Audre Lorde)

Seit dem 9. Oktober herrscht ein weiterer grausamer Krieg auf dieser Welt. Der Türkische Staat begann eine Invasion und seinen Besatzungskrieg im Norden Syriens.

In der Region Rojava begannen Menschen in einem neuen Gesellschaftsmodell zu leben. Geschlechtergerechtigkeit, politische Teilhabe und Ökologie stehen im Zentrum ihrer Gesellschaft. Dieser Krieg bedroht Millionen von Menschenleben unterschiedlichster ethnischer und religiöser Gemeinschaften. Zehntausende Familien wurden bereits vertrieben. Neben den hauptsächlich kurdisch und arabisch besiedelten Dörfern wurden auch christliche Viertel gezielt angegriffen. Auch das Dorf Jin War, das Dorf der freien Frauen, in dem Frauen verschiedener Religionen mit ihren Kindern lebten, musste evakuiert werden.

Wir stehen an der Seite unserer Schwestern in Rojava. Wir informieren über die Situation in Rojava, wir klagen gemeinsam in Verbundenheit mit den betroffenen Menschen, beten und zeigen unsere Solidarität mit ihnen. Wir beschliessen den Abend, indem wir Kerzen der Hoffnung anzünden.

Leitung: Monika Hungerbühler und Monika Widmer Hodel
Musik: Ensemble Eskeniangeli
Mitwirkung: Franziska Stier, Streikaktivistin

Eingeladen sind Männer und Frauen, die unser Anliegen teilen.